Der Xaver schreibt seiner Mutter nach der Einberufung den ersten Brief aus der Kaserne:
"Wir liegen hier mit 15 Mann auf der Stube. 10 Bayern und 5 Preußen."
Antwortet die Mutter stolz: "Lieber Xaver, am meisten freut mich, dass ihr schon Gefangene gemacht habt."

Es gab eine Zeit, als noch Fiaker am Haus der Kunst standen, die ihre Runde durch den Englischen Garten machten. Kommt ein Mann eilig auf einen zugelaufen, der mit einem klapprigen Gaul bespannt ist.
Der Kutscher reißt schnell den Schlag auf und sagt mit leiser Stimme: "Beeilens Eahna, dass mei Gaul Sie net siagt."

Der Personalchef führt ein Einstellungsgespräch mit einem jungen Mann.
"Sind Sie Raucher?" fragt er.
"Na."
"Und wie is mitm Alkohol?"
"Na, i bin Antialkoholiker", sagt der junge Mann.
"Aber a Freundin habens scho", zwinkert der Personalchef.
"Na", wehrt sich der andere. "Mit die Weibsleit mag i nix z´toa habn."
"Des klingt beinah zu schön, um wahr zu sein", sagt misstrauisch der Personalchef. "Irgendein´ Fehler werdens doch ham?"
"Hob i, hob i", sagt der junge Mann freundlich. "I lüeg nämli."

Ist schon eine ganze Weile her, als ein Mann in der Ungererstraße an den U-Bahn-Bauten vorbei kommt.
"Sie", erkundigt er sich. "Wann fahrt denn die erste Untergrundbahn?"
"So zirka in zwoa Jahr", erwidert gemütlich ein Arbeiter.
"Ausgeschlossen", sagt da der Mann. "So lang kann i net wartn, da nehm i doch de Tram"

Ein Funkstreifenführer wird befragt, ob es was Nennenswertes gegeben hätte.
"Na", sagt der. "Nur a Frau is vom zehnten Stockwert abigfalln. Tot!"
"Ja wieso is des nix Nennenswertes?" regt sich der Vorgesetzte auf.
"Wenn´s leben gebliem wär, wär´s was Nennemswertes", meint der Polizist in aller Gemütsruhe.

 
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