Der Lucke kommt zum Kare: "Woaßt Du net, wo mei Kathi sei kennt?"
"Na, is fort?"
"Ja, i finds nimmer."
"Wie lange vermisst Dus denn scho?"
Der Lucke überlegt: "Aufgfalln is mir, wia i koa rein´s Hemd mehr gfunde hab."

Der Lucke erkundigt sich: "Kare, wann hast Du eigentlich Deine Frau kennaglernt?"
Stöhnt der Kare: "Glei nach die Flitterwoch´n."

Ein Finanzbeamter kommt zum Lucke.
"Ich vermisse in Ihren Steuerangaben das Vermögen Ihrer Frau", sagt er .
Verdutzt schaut ihn der Lucke an, dann fängt er an zu lachen: "Ihr seid gwitzte Leit. Habt´s a scho gmerkt, dass mei Kathi koa Vermegen net hat. I vermiss´ scho vui länger."

Der Lucke fragt den Kare: "Na, wie gfallt Dir nacha die Ehe?"
"Is koa Zuckerlecken net", sagt der Kare ernsthaft. "In da Früah hälts d´Hand auf um a Göld, mittags a und am Abend wills a was hab´n."
"Ja, was macht´s nacha mit dem vuilen Geld?" wundert sich der Lucke.
"Waoß i", zuckt der Kare die Achseln, "I hab ihr noch koans geben."

Der Kare trifft den Lucke. Der sieht ganz geschlagen aus.
"Was is´n nacha mit Dir?" wundert sich der Kare.
"Mei Weib hat heut Drillinge kriagt", ächzt der Lucke.
"Um Gott´s wuin", ruft der Kare, "liegt des in eirer Familie?"
"Na, des net", schüttelt der Lucke den Kopf, "aba während dera Schwangerschaft hats 'Die drei Musketiere' gles´n".
"Sakradi", jetzt wird der Kare bleich, "i muass glei hoam. Die mei kriagt a a Kind und liest fei grad 'Im Dutzend billiger'."

 
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